Journal der Spielleiterin
Fynn aus dem Apfelhain
Hier sieht man meinen Schmuggler Fynn, den ich aktuell spiele. Er zieht mit seiner Truppe durch die schwarzen Lande und will einen Weg finden seine Heimat von der dort herrschenden Schreckensherrschaft zu befreien.
Er sieht alt aus, das liegt aber nur am Bart. Eigentlich ist er erst 17 gewesen als das Abenteuer gestartet hat, hier ist er jetzt noch junge 19. Er ist eben nur arm an Geld, dafür reich ein Kreativität und Überlebenstricks. Und er hat seinen treuen Begleiter Boo dabei. Ein Eichhörnchen, welches er einst verletzt fand und rettete. Er hat keinen Nachnamen mehr, aber seine Eltern besaßen einst einen Apfelhain. Sein Traum ist es irgendwann in seiner befreiten Heimat wieder einen Hof zu haben und Apfelbäume zu pflanzen.
Ich hab bei ihm einen anderen Linienstil ausprobiert, der mir für meinen bisweilen sehr raubeinigen Schmuggler hervorragend gefällt. Überhaupt bin ich sehr zufrieden mit dem Bild.
Thorrak der badende Halbork
Manchmal passiert das... da verliebt man sich irgendwie in einen NSC den man erstellt hat. Ich hatte Thorrak ersonnen um der Gruppe bei der Flucht aus dem Drom als Kenner der garether Kanalisation zu helfen. Eine Untergrundbande hatte ihn als Sklaven gefangen und er sollte demnächst zu den fasarer Blutgruben ausgeschleust werden. Ein stämmiger Halbork aus dem Südquartier Gareths, geächtet aufgrund seiner Herkunft und sich als Tagelöhner vor allem in der Gerberei verdingend. Oder hier und da mal bei Untergrundkämpfen.
Ein niedlicher Fuchs
Nicht alles was ich zeichne hat etwas mit Rollenspiel zu tun. Das ist zwar mein häufigstes Motiv, aber manchmal doodle ich einfach vor mich hin. So hat auch dieses Bild angefangen.
Einen Ausschnitt davon nutze ich als Kanalheader auf meinen social media Kanälen, daher wollte ich euch hier mal das komplette Bild präsentieren. Meine Freunde meinten zu mir, ich soll was niedliches malen. Aber auch was mit Horror.
Und ich liebe Füchse. Es sind neben Katzen meine absoluten Favoriten der niedlichen Tiere. Also habe ich einen Fuchs gezeichnet. Dazu dann in den Hintergrund allerlei Monster, Augen und gruselige Tentakel - fertig war das Bild. Na nicht ganz so schnell, war recht zeitaufwändig. Aber da ich bei solchen Bildern fast ein bisschen meditiere war es schön.
Das Garether Drom
Für alle, die nicht DSA spielen: Gareth ist die größte Stadt Aventuriens und Hauptstadt des Mittelreiches. Das Drom in Gareth ist ein Armenviertel, welches die Garether in das Gelände ihrer alten Pferderennbahn gestopft haben. Es wird vornehmlich von Menschen bevölkert, die vor einem großen Krieg im Norden des Kontinents geflohen sind. Weil sie dort allerdings keinerlei Zukunftsperspektive haben, bildeten sich zunehmend kriminelle Strukturen und das Drom dient einer großen garether Untergrundbande als Versteck und Rekrutierungsort. Es ist alles sehr beengt und mit Holzhütten und Zelten zugestopft - insgesamt kein Ort an dem man leben will.
Kapitel 2: Hjuldans Tor - Eine Zwergenbinge selbstgestaltet
Ich habe Delve gespielt. Delve ist ein Einzelspieler Spiel bei dem man zufallsbasiert eine Zwergenstadt aufbaut. Man braucht das Regelwerk, ein gewöhnliches Spielkartenset, Token irgendeiner Art und Würfel oder eine Münze zum Werfen. Ich habe alles mit Onlinetools gespielt, weil ich die Karten nicht so oft mischen wollte. Stand aktuell bin ich bei Zug 45 angekommen und meine Binge floriert. Da ich aber eine Tiefe erreicht habe, bei der die Begegnungen immer gefährlicher werden können wollte ich euch hier mal einen Einblick geben ohne zu viel zu spoilern - denn das Spiel bietet noch Einiges mehr als hier beschrieben.
Ich erzähle euch hier die Geschichte von Hjuldans Tor, der Zwergenbinge. Es begab sich, dass Hjuldan und seine Sippe eine neue Binge in den Berg schlugen um das Herz des Gebirges zu finden, wie es ihnen ihr König aufgetragen hatte. Sie schlugen also einen Eingang in den Felsen und begannen zu graben. Sie fanden eine kleine Edelsteinader und nahmen dies als gutes Omen. Von ihrem mitgebrachten Baumaterial richteten sie sich ein Lagerhaus zur Verwaltung ihrer Werkzeuge und Ressourcen an. Ihre tapferen Kämpfer bewachten den Eingang der frisch gegründeten Binge.
Ein Schloss erbaut für meine Spieler*innen
Ich habe ein Schloss gebaut. Naja wenigstens virtuell. Ich benötige es für ein Szenario indem ein verrückter Burgherr meine Gruppe als Gäste einlädt, aber sie eigentlich nacheinander foltern und umbringen möchte, da der gute Mann dem Wahnsinn verfallen ist. Dementsprechend habe ich die Wege der Wachen festgelegt und mir eine Reihe NSC und Diener mit ihrer jeweiligen Gesinnung ausgedacht. Verraten sie die Gruppe oder sind sie hilfreich? Ihr könnt das Schloss selbstverständlich nutzen wie ihr möchtet.
Für den eigentlichen Grundriss habe ich dieses Tool benutzt: https://probabletrain.itch.io/dungeon-scrawl Zum Zeitpunkt da ich es verwendet habe, hatte es noch ein paar kleinere Macken mit dem Fenster- bzw. Türenwerkzeug (besonders bei den runden Türmen) weswegen ich später mit Photoshop Elements nachhelfen musste. Und weil ich dann eben dabei war habe ich auch noch Beschriftung und ein bisschen Farbe hinzugefügt und... ach eigentlich war es mal wieder viel zu viel Aufwand...

Deswegen ziehe ich Trost daraus, falls ihr das Schloss in eure Abenteuer einbauen mögt. Aber lest selbst, was es auf 6 Etagen so alles zu entdecken gibt!
Die ganze Pracht seiner Majestät

Ich wollte euch hier einfach noch einmal die gesamte Pracht der Vorderansicht seiner hochgoblinischen Majestät zeigen, zumal man die Details des Reichsapfels hier auch in seiner vollständigen Pracht und Herrlichkeit bewundern kann. Joa, mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen. Ich roll mich vor Lachen hinfort.
Der größte Herrscher der Goblins
Einer meiner besten Freunde hatte schon vor einiger Zeit die Idee eines "besonders großen Goblinkriegers", doch wenn man genauer hinsähe würde man bemerken, dass die Proportionen nicht stimmen und er sich auch etwas komisch bewegen würde. Denn eigentlich säße da nur ein Goblin auf eines Anderen Schultern. Danke hiermit an Tüt für diese lustige Idee mit der du mich wieder und immer wieder genervt hast, bis sie in mein Gedächtnis eingebrannt wurde.
Untoter König
Nach so viel Farbe im letzten Beitrag wird es nun wieder gruselig. Ein untoter König sitzt auf seinem Thron in seinen endlosen Hallen und blickt den Betrachter aus leeren Augenhöhlen heraus an. Im Hintergrund, hinter ihm stehen zwei Statuen weiblicher Figuren. Sie stellen Göttinen dar. Die linke Göttin ist Hel aus der nordischen Mythologie und die Rechte stellt Hekate aus der griechischen Mythologie dar.
Ein gruseliges Festmal mit Ghulen
Eine weibliche Ghulin reicht ihrem Gatten einen menschlichen Kopf dar, zwischen dessen Zähnen ein Apfel eingeklemmt ist, wie bei einem Braten. Sie ist dürr, grinst und zeigt dabei ihre spitzen Zähne. Das Gesicht ähnelt einer Maske. Ihr Gatte ist hingegen feist und sitzt auf einem thronartigen Stuhl. Er streckt seine übernatürlich lange Zunge in freudiger Erwartung des Festmahls hervor. In seiner Hand hält er ein Glas Wein. Sein Bein stützt er auf einer bedauernswert dürren, möglicherweise menschlichen Person ab, die er als Fußbank benutzt.